1. FC Offhausen-Herkersdorf

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5:1-Niederlage gegen Wallmenroth / 4:4-Remis in Mündersbach

Am vergangenen Freitag traf die Elf vom zur Zeit verhinderten Trainer Joachim Görgen auf den Zweitplatzierten des Kreisliga-Oberhauses, die SG Wallmenroth. Das Stefan Häßler-Team bestach dabei sowohl durch spielerische und individuelle Klasse als auch durch eine nahezu perfekte Grundorganisation, die es ihr ermöglichte, immer wieder Überzahlsituationen zu kreieren und eine klare Feldüberlegenheit zu schaffen. Vorteilhafterweise zeigten sich aber auch die Offhausener im Vergleich zum Kirburg-Spiel klar verbessert. Die Konzentration gegen diese Topmannschaft wurde größtenteils hochgehalten, die Kommunikation untereinander stimmte und es gelang dadurch, die Zahl der Hochkaräter in Grenzen zu halten. Sicherlich erarbeitete sich die SG einen Ballbesitzanteil Marke Bayern München und kam auch zu ca. zwei Dutzend Flanken und einigen Fernschüssen, dennoch stand es drei Minuten vor Ende erst 1:3. Die Köppelkicker mussten nach einer Verletzung von Thomas Kaiser die Schlussviertelstunde sogar zu zehnt agieren und kassierten leider kurz vor Schluss noch den vierten und fünften Gegentreffer, sodass es am Ende für Wallmenroth standesgemäß ausging. Dennoch ließ der FCO unter dem Strich nur zwei Tore aus dem Spiel zu und schaffte es außerdem immer wieder, Nadelstiche nach vorne zu setzen. Den Ehrentreffer markierte Mateusz „Loddar“ Zimniak nach perfektem Zuspiel von Peter Bayer, dem ein Ballgewinn von Markus Fürbass (Anm. der Redaktion: sehr viel gelaufen an jenem Winterabend) vorausging. Unsere Nummer Zehn, Kevin Flader, traf nach starker Einzelleistung in Halbzeit Eins sogar noch den Pfosten. Am Ende war es definitiv ein guter Test für die Köppelkicker.

 

Es spielten: Prudlo – Eisel, Theis, Johannes – Brenner, Kaiser, Ginsberg (60. Rötter), Krah (60. Zimniak), Bayer – Flader, Fürbass

 

Am gestrigen Samstag stand dann schon das nächste Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Es ging zu einem Duell auf Augenhöhe mit der SG Mündersbach, die, genau wie Offhausen, den 9ten Platz in der B-Klasse belegen. Auf dem schönen Kunstrasenplatz bei bestem Wetter versuchten die Mannen vom Druidenstein in Sachen Defensivarbeit und Kommunikation an das Wallmenroth-Spiel anzuschließen und dazu außerdem offensiv spielerische Akzente zu setzen. Beides ging zunächst einmal richtig schief. Die Gäste wirkten unkonzentriert, unsicher, redeten zu wenig miteinander und verursachten viel zu viele leichte Abspielfehler, die sicherlich nicht auf den Untergrund geschoben werden konnten. Konsequenz war ein schneller und verdienter 0:2-Rückstand. In der Schlussviertelstunde von Hälfte Eins würde Mündersbach dann etwas nachlässig und schon kam der FCO durch 3-4 Großchancen, ohne selbst zu glänzen. Zwei davon wurden durch Patrick Krah genutzt. Dem ersten Treffer ging ein grober Abwehrfehler voraus, beim zweiten Tor assistierte „Loddar“ Zimniak. So ging es mit 2:2 in die Kabinen. Nach dem Pausentee folgte die stärkste Phase der Köppelkicker in dieser Vorbereitung. Es wurde so ziemlich alles richtig gemacht und der Gegner an die Wand gespielt. Alle zweiten Bälle wurde gewonnen, das Kombinationsspiel funktionierte und sogar Verteidiger Frederik Johannes ließ sich in Bedrängnis zu einem Tunnel mit dem Außenrist verleiten (O-Ton: Ich muss das machen, wegen meinen gottgegebenen Zauberfüßen). Nach mehreren super herausgespielten 100%igen, war es Kevin Flader, der nach uneigennütziger Vorlage seines Sturmpartners Markus Fürbass zum 3:2 traf. Julian Ginsberg hatte zuvor den Ball gewonnen und einen direkten Gegenangriff eingeleitet. Wenig später folgte sogar die 4:2-Führung durch Peter Eisel, der eine Freistoßvorlage von Patrick Krah verwertete. Der FCO zeigte sein gesamtes Potenzial, dann aber wieder auch seine große Schwäche: Die Konzentration wurde nicht hochgehalten. Bei so einem Spiel muss man heiß sein auf weitere Treffer und dann hätte es ein Schützenfest werden können. Stattdessen schaltete man in den letzten 15 Minuten drei Gänge zurück, wurde in den Aktionen zu nachlässig und ließ den Gegner wieder aufkommen. Zusätzlich fehlte nach einigen Umstellungen die Ordnung und so kam die Heimelf doch noch zum Ausgleich. Unter dem Strich ein Spiel mit Höhen und Tiefen.

 

Es spielten: Prudlo – Eisel, Theis, Johannes – Langenbach (40. Brenner), Ginsberg (75. Zimniak), Bayer, Zimniak (46. Bruch), Krah – Flader, Fürbass

 

Danke an alle Ultras, die sowohl am Donnerstag die kalte Winterluft einem gemütlichen Couch-Abend vorzogen, als auch am Samstag den Ritt in den tiefsten Westerwald auf sich nahmen!

 

Die wieder einmal stark ersatzgeschwächte zweite Welle kam beim TuS Eisern 2 nicht über eine 1:9-Niederlage hinaus. Torschütze des Ehrentreffers war Justus Schäfer, der von Rechtsaußen Daniel Baldus bedient wurde.

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