1. FC Offhausen-Herkersdorf

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Keine Punkte bei Doppelveranstaltung

Die zweite Mannschaft machte traditionell den Anfang ab 13 Uhr. Es entwickelte sich erwartungsgemäß ein relativ einseitig geführtes Spiel zu Gunsten des Ligaprimus aus Herdorf 2. Trotzdem kämpfte die Fürbass-Elf über die gesamte Spielzeit und hielt das Spiel bis zum Ende offen. In der 75. Minute stand es sogar noch 0:0. Daran hatte auch Torhüter Mike Rensing einen großen Anteil, der sich mehr als einmal auszeichnete. Dann fiel jedoch das bis dato verdiente 1:0 für Herdorf. In der Schlussviertelstunde versuchte der FCO2 dann nochmal alles und konnte die Spielanteile auch etwas verschieben, kam aber am Ende zu keinem Hochkaräter mehr. Dennoch muss sich keiner mit dieser Leistung verstecken und Angst davor haben, die nötigen Punkte nicht zu holen.

 

Etwas anders sah es hingegen bei der ersten Mannschaft aus, die gegen eine schwache Malberger Reserve mit 2:5 verlor und sicherlich mit der heute gezeigten Vorstellung Abstiegskandidat Nummer 1 ist. Die ersten drei Eier legte man sich praktisch selbst ins Nest, aber individuelle Fehler passieren nun einmal und es wird nie gelingen, diese in der Kreisliga komplett abzustellen. Das schafft man auch in der Champions League nicht. Die Reaktion auf diese Situation hingegen muss kritisiert werden. Statt sich aufzubäumen, wurden Zweikämpfe nicht richtig angenommen, Bälle zu einfach vertändelt und wenig konzentriert agiert bzw. reagiert. In den vergangenen 13 Monaten trafen die Köppelkicker dreimal auf Malberg 2 und verloren dreimal, obwohl es aktuell kein Team ist, vor dem man sich fürchten müsste. Aber Spiele, in denen die Potenziale beider Mannschaften in etwa gleich sind, werden eben durch Wille, Einsatz, Ehrgeiz; Konzentration und Wachheit entschieden. Deswegen geht das 2:5 auch am Ende in Ordnung. Die beiden FCO-Treffer erzielten Kevin Flader zum zwischenzeitlichen 1:3 und Patrick Krah zum 2:4.

 

Es spielten: Haciamet (46. Baldus) – Langenbach, Eisel, Theis – Hagedorn, Kaiser (40. Greb), Krah, Schneider (60. Ay), Zimniak – Flader, Rübsamen

 

Fazit: Jeder muss seine persönliche Einstellung hinterfragen und nicht auf den anderen schauen.

 

Danke an die treuen Fans, die heute da waren.

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